GlücksSpirale: Sieben Richtige für die lebenslange Rente

Einfach in den Ruhestand gehen – wer kann sich das nicht vorstellen? Dafür fehlt es den meisten Menschen allerdings an finanziellen Mitteln. Gewinnt man bei der GlücksSpirale, kann sich das allerdings ganz schnell ändern: Stimmt die Losnummer mit den Gewinnzahlen überein, bekommt man jeden Monat 10.000 Euro Rente – und zwar 20 Jahre lang.

Spielscheinnummer statt Kreuzchen

Die GlücksSpirale unterscheidet sich in einigen Punkten von Lotterien wie 6aus49. Am offensichtlichsten ist der Unterschied beim Lottoschein. Möchte man GlücksSpirale spielen, kreuzt man keine Zahlenfelder an, denn getippt wird mit der Losnummer. Kauft man seinen Lottoschein im Laden, ist die Spielscheinnummer bereits aufgedruckt. Spielt man online, kann man die Nummer selbst bestimmen. Mit ihr nimmt man auf Wunsch auch an den Zusatzlotterien Spiel 77 und Super6 teil. In vielen Bundesländern ist es möglich, die GlücksSpirale auf demselben Schein wie 6aus49 zu spielen oder anteilige GlücksSpirale-Lose zu kaufen. Bei diesem VarioLos fällt allerdings auch der Gewinn niedriger aus. Für die Lottoziehung sind die Endziffern der Losnummer relevant. In jeder Gewinnklasse wird eine bestimmte Anzahl an Endziffern gezogen. In der ersten Klasse muss zum Beispiel nur die letzte Zahl korrekt sein, damit man 10 Euro gewinnt. Die Anzahl der benötigten korrekten Endziffern steigt bis zur fünften Klasse: Für fünf korrekte Endziffern in der richtigen Reihenfolge erhält man 10.000 Euro. In der sechsten Klasse werden zwei sechsstellige Gewinnzahlen ermittelt. Die Sieger erhalten jeweils 100.000 Euro. Beim Hauptgewinn in der siebten Gewinnklasse handelt sich um eine Sofortrente in Höhe von 2.100.000 Euro, von der für die Dauer von 20 Jahren jeweils monatlich 10.000 Euro ausgezahlt werden. Der Rentenanspruch ist vererbbar. Stirbt der Gewinner, erhalten seine Erben die 2,1 Millionen Euro, abzüglich der bereits ausgezahlten Renten. Mit welchen Losnummern man die 100.000 Euro bzw. die Sofortrente erhält, wird jeden Samstag direkt vor der Tagesschau im Ersten, im Internet sowie in weiteren Medien bekanntgegeben.

GlücksSpirale: Eng mit dem Sport verbunden

Die Rentenlotterie wurde 1970 mit dem Ziel gegründet, Geld für die Finanzierung der Olympischen Sommerspiele 1972 in München und Kiel zu sammeln. Ursprünglich war für diesen Zweck 1967 die Olympia-Lotterie gestartet worden. An dieser Zusatzlotterie nahm man damals automatisch teil, wenn man einen Lottoschein kaufte. Der Preis wurde dafür um 10 Pfennig, den sogenannten Olympia-Groschen, erhöht. Allerdings kamen auf diesem Weg nicht genug Mittel zusammen. Aus diesem Grunde wurde eine vom Lottoschein unabhängige Lotterie initiiert, die GlücksSpirale. Ihr Logo, eine Spirale in Regenbogenfarben, ist dem Symbol der Olympischen Spiele von 1972 angelehnt. Ab 1972 wurden die Einnahmen aus der GlücksSpirale für die Organisation der Fußball-WM im Jahr 1974 genutzt. Da ursprünglich geplant war, die Lotterie zeitlich zu begrenzen, fand sie 1975 nicht statt. Doch schon 1976 wurde das beliebte Glücksspiel wiederbelebt. Seitdem werden mit ihm nicht mehr sportliche Großereignisse finanziert, sondern verschiedene wohltätige Projekte unterstützt, unter anderem der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD). Die GlücksSpirale wird vom deutschen Lotto- und Totoblock durchgeführt.

Wichtiger Hinweis
Spielteilnehmer müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe finden Sie unter www.spielen-mit-verantwortung.de. Gewinnwahrscheinlichkeit: 1:140 Mio. bei Lotto 6 aus 49 GK 1, 1:16 Mio. bei Lotto 6 aus 49 GK 2, 1:10 Mio. bei Spiel 77 und 1:95 Mio. bei EuroJackpot.