Spiel77: Mit der Spielscheinnummer zusätzliche Gewinnchancen sichern

Die meisten Lottospieler träumen vom großen Gewinn. Zusätzliche Gewinnspiele erhöhen die Chance auf einen Geldsegen. Eine solche Zusatzlotterie ist das Spiel77. Es lässt sich nur in Verbindung mit Lotto, Toto oder der GlücksSpirale  spielen. Zudem spielt es bei vielen Sonderauslosungen eine Rolle.

Spiel77: So funktioniert die Zusatzlotterie

Das Spiel77 ist eine Zusatzlotterie des Deutschen LOTTO- und TOTO-Blocks, die als Zusatzspiel beim Lotto 6 aus 49 wählbar ist. Wie bei den Zusatzlotterien GlücksSpirale und Super 6 wird ein Kreuzchen auf dem Lottoschein gesetzt, um den Kauf dieser weiteren Gewinnchance anzuzeigen. Die Ziehungen werden jeden Mittwoch und Samstag live im Internet übertragen. Relevant für die Ziehung ist die Spielscheinnummer, die gleichzeitig Losnummer ist. Auf Papierscheinen ist diese durch Aufdruck bereits festgelegt. Spielt man das Spiel 77 online, ist sie frei wählbar. Bei jeder Ziehung wird eine siebenstellige Ziffernfolge als Gewinnzahl ermittelt. Je mehr Endziffern der Losnummer in der richtigen Reihenfolge mit der gezogenen Gewinnzahl übereinstimmen, desto höher ist die Gewinnsumme. Das Lotto Spiel 77 wird auch als Endziffernlotterie bezeichnet, da der Abgleich von Losnummer und Gewinnzahl von rechts nach links erfolgt.

Gewinnchancen und Gewinnklassen beim Spiel 77 Lotto

Bei der Zusatzziehung zum Lotto 6aus49, dem Spiel 77, gibt es 7 Gewinnklassen, wobei die Gewinnklasse 7 die niedrigste ist. In dieser Klasse genügt bereits eine Übereinstimmung der letzten Ziffer für einen Gewinn. Die Chancen, zumindest den Einsatz plus einen kleinen Gewinn zu erhalten, sind hoch: Mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:10 hat diese Gewinnklasse die beste Quote. Mit jeder weiteren übereinstimmenden Ziffer erhöht sich der Gewinn, in den Gewinnklassen 2 bis 6 jeweils um das Zehnfache. Dadurch ist das Gewinnsystem sehr übersichtlich und der Spieler weiß schon beim Einsatz, welche Gewinnsumme maximal erreichbar ist. Wird bei einer Ziehung kein Gewinner ermittelt, wird bei der nächsten Ziehung die Gewinnsumme um den nicht ausgezahlten Betrag erhöht und kommt in den Jackpot. Das wird so lange wiederholt, bis sich ein Gewinner gefunden hat. In der höchsten Gewinnklasse beträgt der Hauptpreis mindestens immer 177.000 Euro. Sind die Spieleinnahmen höher, wird er normalerweise um 100.000 Euro erhöht. Dabei wird aufgrund des Totalisatorprinzips beim Spiel77 regelmäßig die Millionengrenze überschritten.

Von der Olympia-Lotterie zum Spiel77

Um die Olympischen Sommerspiele in München 1972 zu finanzieren, initiierte der Deutsche Olympische Sportbund mehrere Gewinnspiele. Dazu gehörten die Vorgängerin des Spiels 77, die Olympia-Lotterie, sowie die GlücksSpirale. Am Anfang genügten bereits vier übereinstimmende Endziffern, um einen Gewinn zu erzielen. 1974 wurde die Olympia-Lotterie abgeschafft und stattdessen das Spiel 77 als Lotto-Variante angeboten. In den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bremen wurde das Spiel77 erstmals am 1. Januar 1975 durchgeführt. Die anderen Bundesländer zogen in den darauffolgenden Jahren nach. Aufgrund des großen Erfolgs des Spiels 77 wurde bald darauf die Endziffernlotterie Super 6 ins Leben gerufen. Hierbei werden 6 Ziffern gezogen, die mit der Losnummer übereinstimmen müssen. Die Super 6 ist ebenfalls an eine Lotto-Teilnahme gebunden und lässt sich zusätzlich zum Spiel77 wählen.

Wichtiger Hinweis
Spielteilnehmer müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe finden Sie unter www.spielen-mit-verantwortung.de. Gewinnwahrscheinlichkeit: 1:140 Mio. bei Lotto 6 aus 49 GK 1, 1:16 Mio. bei Lotto 6 aus 49 GK 2, 1:10 Mio. bei Spiel 77 und 1:95 Mio. bei EuroJackpot.