Lotto-Gewinnklassen: Wer gewinnt wieviel?

Egal, welche Lotterie man spielt – normalerweise gibt es mehrere Gewinner. Neben dem Hauptgewinn, zum Beispiel dem Jackpot, gibt es oft auch kleinere Geldbeträge für diejenigen, die beispielsweise 5 Richtige haben. Damit die Gewinne gerecht aufgeteilt werden, gibt es für jede Lotterie feste Lottoquoten. Um beim Lotto mitzumachen, muss man eine kleine Gebühr zahlen. Die Spieleinsätze, die dabei für eine Ziehung zusammenkommen, werden nach einem festen Schlüssel verteilt. Meist wird circa die Hälfte der Summe wieder an die Lottospieler ausgeschüttet. Bei Lotto 6aus49 sind es 50 Prozent, bei der GlücksSpirale 40 Prozent. Einen kleinen Teil der Summe nutzen die Lotteriegesellschaften, um sich selbst zu finanzieren. Der Rest kommt gemeinnützigen Projekten aus den Bereichen Sport, Soziales, Umwelt oder Denkmalpflege zugute.

Lotto-Gewinnklassen bestimmen die Gewinnhöhe

Wie und in welcher Höhe die Gewinnsumme anschließend auf die Gewinner verteilt wird, zeigt ein Gewinnplan mit Lotto-Gewinnklassen. Die Anzahl der richtig getippten Zahlen bestimmt die jeweilige Gewinnklasse und damit auch den Ausschüttungsanteil. Wie der Gewinn dann verteilt wird, ist je nach Lottospiel unterschiedlich. Bei 6aus49 und dem Eurojackpot wird die vorhandene Summe nach einem Prozentschlüssel auf die einzelnen Gewinnklassen im Lotto aufgeteilt. Die Beträge ändern sich also von Ziehung zu Ziehung. Einzige Ausnahme: Bei der niedrigsten Gewinnstufe von 6aus49, der Klasse 9, ist der Betrag festgeschrieben. Er liegt immer bei 5 Euro. Bei Spiel 77, Super6, GlücksSpirale und Keno gibt es hingegen einen Gewinnplan mit festen Beträgen. Ausnahmen gelten dann, wenn die Anzahl der Gewinner in einer Klasse eine bestimmte Grenze übersteigt. Tippen beispielsweise bei der GlücksSpirale mehr als 10 Spieler die richtige Kombination für den Hauptgewinn – eine Sofortrente in Höhe von 7.500 Euro –, wird die Gewinnsumme der Klasse nicht aufgestockt, sondern auf alle Sieger umgelegt. Die Rente fällt dadurch ausnahmsweise geringer aus.

Lotto-Klassen bei verschiedenen Lotterien

Die Gewinnklassen unterscheiden sich bei den einzelnen Lotterien. Super6 hat beispielsweise 6 Klassen, 6aus49 9 und der Eurojackpot 12. Bei Keno hat hingegen jeder der 9 Keno-Typen einen individuellen Gewinnplan mit eigenen Klassen. Die Reihenfolge und Bezeichnungen weichen voneinander ab. Manchmal ist beispielsweise die niedrigste Klasse die mit dem Hauptgewinn, bei anderen Lottospielen ist es die höchste. Die Bezeichnung zeigt nicht immer an, wie viele Richtige man haben muss. Bei der GlücksSpirale gilt: Wer einen Treffer hat, gehört zu Gewinnklasse I, bei zwei Treffern entsprechend in Gewinnklasse II und so weiter. Bei 6aus49 und dem Eurojackpot stimmt dies wegen der Zusatzzahlen nicht. In beiden Fällen benötigt man für die niedrigste Lotto-Gewinnklasse mindestens drei korrekte Gewinnzahlen. Hat man neben einer gewissen Anzahl Richtiger die Superzahl bei 6aus49 bzw. eine oder beide Eurozahlen beim Eurojackpot korrekt getippt, wird man eine Gewinnklasse höher eingestuft und erhält einen größeren Gewinn. Aus diesem Grund sind die sprichwörtlichen sechs Richtigen nicht gleichbedeutend mit dem Höchstgewinn: Den erhält man nur, wenn man auch die Superzahl richtig getippt hat.

Wichtiger Hinweis
Spielteilnehmer müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe finden Sie unter www.spielen-mit-verantwortung.de. Gewinnwahrscheinlichkeit: 1:140 Mio. bei Lotto 6 aus 49 GK 1, 1:16 Mio. bei Lotto 6 aus 49 GK 2, 1:10 Mio. bei Spiel 77 und 1:95 Mio. bei EuroJackpot.