Wie entsteht ein Lotto-Jackpot?

Wenn man im Lotto von einem Jackpot spricht, dann meint man in der Regel einfach den Geldtopf, um den jeweils gespielt wird. Diese Gewinnsumme kann sprungartig anwachsen, wenn bei einer Ziehung kein Gewinner ermittelt wurde. Da beispielsweise beim Lotto 6aus49 recht selten sechs Richtige plus Zusatzzahl getippt werden, wird der nicht ausgeschüttete Gewinn einer Ziehung zur Gewinnsumme der nächsten Lotto-Ziehung addiert. Im engeren Sinne spricht man jetzt erst von einem Jackpot. Beim Lotto-Jackpot handelt es sich also immer um eine außerordentlich hohe Gewinnsumme. Wie hoch der Lotto-Jackpot aktuell ist, können Sie hier nachsehen. Es werden die Lotto-Jackpots von 6aus49, GlücksSpirale und Eurojackpot angezeigt. Ein aktueller Lotto-Jackpot bezieht sich immer auf die Gewinnklasse, in der es in der letzten Ziehung keine Gewinner gab. Jedoch haben nicht alle Lottospiele einen Jackpot, so zum Beispiel das Spiel Super6. Hier wird der Geldtopf nach jeder Ziehung immer komplett auf alle Gewinner verteilt.

Wie groß kann der Lotto-Jackpot werden?

Der Jackpot in Lotto-Spielen wie 6aus49 kann nicht unbegrenzt wachsen. Der maximale Jackpot-Anstieg wurde auf 12 Lotto-Ziehungen begrenzt. Wenn also 12-mal in Folge keine Gewinner in den oberen Gewinnklassen ermittelt wurden, kommt es bei der 13. Lotto-Ziehung in jedem Fall zu einer Ausschüttung des aktuellen Lotto-Jackpots. Das Geld kommt dann der nächstniedrigeren Gewinnklasse zugute. Eine solche Zwangsausschüttung an die nächstniedrigere Gewinnklasse ist in der deutschen Lotto-Geschichte noch nicht vorgekommen. Allerdings war man schon kurz davor: Im September 2015 fieberten alle Lottospieler einer Zwangsausschüttung entgegen, weil es 12-mal hintereinander keine Spieler gab, die sechs Richtige plus Superzahl angekreuzt hatten. Bei der 13. Ziehung hatte jedoch ein Spieler aus Bayern Glück: Er konnte den 33 Millionen schweren Jackpot knacken. In der gesamten Geschichte des Lotto 6aus49 kam es nur zweimal vor, dass man kurz vor einer Zwangsausschüttung stand. Im Jahr 2007 führte dies zur Ausschüttung von Deutschlands größtem Lotto-Jackpot. Er betrug 38.455.999,20 Euro. Dazu kamen noch die normalen Spieleinsätze, und so wurden rund 45,3 Millionen Euro unter drei Gewinnern der ersten Gewinnklasse aufgeteilt. Wie selten solche Ereignisse sind, machen die Gewinnwahrscheinlichkeiten deutlich: Die Chance auf sieben Richtige (also sechs Richtige plus Superzahl) liegt bei nur 1:140 Millionen. Die Chance auf sechs Richtige ist jedoch um einiges höher. Sie liegt bei 1:15,5 Millionen.

Hohe Gewinnsummen beim Eurojackpot

Das Spiel um den Eurojackpot bietet die Chance auf die höchsten Gewinnsummen. Warum dieser spezielle Lotto-Jackpot so groß werden kann, hat zwei Gründe: Beim Eurojackpot findet keine Zwangsausschüttung in der 13. Ziehung statt. Jedoch gibt es eine Begrenzung auf 90 Millionen Euro. Ist diese Summe erreicht, geht der Lottojackpot an die nächstniedrigere Gewinnklasse. Außerdem beteiligen sich an dieser seit 2012 gespielten Lotterie Deutschland, die Niederlande, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Spanien, Italien, Litauen, Lettland, Estland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien und Island. Die schiere Menge der Lottospieler aus 17 europäischen Ländern füllt den Lotto-Jackpot natürlich schneller als eine einzelne staatliche Lotteriegesellschaft. Ein Jackpot von mindestens 10 Millionen Euro wird bei Eurojackpot sogar für jede Ziehung garantiert.

Wichtiger Hinweis
Spielteilnehmer müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe finden Sie unter www.spielen-mit-verantwortung.de. Gewinnwahrscheinlichkeit: 1:140 Mio. bei Lotto 6 aus 49 GK 1, 1:16 Mio. bei Lotto 6 aus 49 GK 2, 1:10 Mio. bei Spiel 77 und 1:95 Mio. bei EuroJackpot.