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Im Lotto gewonnen – wie erfolgt die Auszahlung?

Ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe unter buwei.de. Als lizenzierter Lotterievermittler gelistet.

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So wird ein Lottogewinn ausgezahlt

Bei der Auszahlungsart eines Lottogewinns ist die Höhe des Gewinns entscheidend. Zudem ist für die Auszahlung selbst eine gültige Spielquittung wichtig und die jeweils geltende Einlösefrist der zuständigen Landeslotteriegesellschaft. Auf einen Blick:

  • Kleine Gewinne werden meistens in bar, direkt in der Annahmestelle ausgezahlt.
  • Höhere Gewinne werden im Regelfall auf das Bankkonto überwiesen.
  • Wer online Lotto spielt, erhält Gewinnauszahlungen automatisch auf das hinterlegte Kunden- oder Bankkonto.

Wichtig zu wissen: Hat man an einer Annahmestelle vor Ort gespielt, kann der Lottogewinn nur in dem Bundesland abgeholt werden, in dem der Lottoschein gekauft wurde. Hat man den Spielauftrag beispielsweise in München am Kiosk erworben, kann der Gewinn später nicht in einer Annahmestelle in Hamburg ausgezahlt werden.

Auszahlung bei Online-Lotto

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Online Lotto spielen hat bei der Auszahlung der Gewinne einige Vorteile, weil die Gewinne automatisch über das Kundenkonto abgewickelt werden. Zusätzlich erhalten Spielende meist eine Benachrichtigung per E-Mail oder SMS. Das spart den Weg zum Kiosk, Spielquittungen gehen nicht verloren und man muss nicht selbst zur Annahmestelle gehen. Je nach Anbieter wird der Betrag auf das Spielkonto gutgeschrieben oder auf das hinterlegte Bankkonto ausgezahlt.

Lottogewinn in der Annahmestelle auszahlen lassen

Ob ein Lottogewinn direkt in einer Annahmestelle ausgezahlt werden kann, hängt von der jeweiligen Barauszahlungsgrenze ab. Diese Grenze ist nicht bundesweit einheitlich und kann sich je nach Bundesland unterscheiden. Deshalb sollten Gewinne immer dort geprüft werden, wo der Spielauftrag abgegeben wurde. Für die Auszahlung werden in der Regel die gültige Spielquittung und bei Bedarf ein Ausweisdokument benötigt.

Höhere und niedrigere Gewinne – um welche Beträge geht es hier?

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Kleine Gewinne bis etwa 1.000 Euro werden in vielen Bundesländern direkt in der Annahmestelle ausgezahlt. In einigen Bundesländern sind Barauszahlungen auch bis 2.500 Euro, 5.000 Euro oder 10.000 Euro möglich. Sobald der Gewinn über der jeweiligen Barauszahlungsgrenze liegt, gilt er als höherer Gewinn und wird per Überweisung ausgezahlt. Sehr hohe Gewinne ab etwa 100.000 Euro werden gesondert geprüft und nicht bar ausgezahlt. Grundsätzlich gilt: Die Beträge sind nicht einheitlich festgelegt, sondern hängen immer von der zuständigen Landeslotteriegesellschaft ab.

Auszahlung größerer Lottogewinne per Überweisung

Liegt der Gewinn über der geltenden Barauszahlungsgrenze, wird der Lottogewinn in der Regel per Banküberweisung ausgezahlt. Dafür ist meist ein sogenanntes "Zentralgewinn-Anforderungsformular" erforderlich. Darin werden unter anderem Anschrift und Bankverbindung angegeben. Für die Auszahlung eines Lottogewinns ist zudem die Spielquittung der wichtigste Nachweis und muss ebenfalls eingereicht werden. Je nach Gewinnhöhe kann zusätzlich ein Ausweisdokument erforderlich sein. Bei Online-Lotto erfolgt die Zuordnung meist über das registrierte Spielkonto, sodass Gewinne automatisch erkannt und ausgezahlt werden. 

Wie lange dauert die Auszahlung eines Lottogewinns?

Die Dauer der Auszahlung hängt von der Gewinnhöhe, dem Auszahlungsweg und der zuständigen Landeslotteriegesellschaft ab. Kleinere Gewinne können kurz nach der Ziehung, direkt in der Annahmestelle ausgezahlt werden. Bei größeren Gewinnen erfolgt die Auszahlung per Überweisung, sobald alle erforderlichen Unterlagen geprüft wurden. Bei sehr hohen Gewinnen können Bearbeitung und Auszahlung mehrere Werktage bzw. etwas länger dauern.

Wie lange kann ein Lottogewinn eingelöst werden?

Ein Lottogewinn in Deutschland muss in der Regel innerhalb von drei Jahren geltend gemacht werden. Die Frist beginnt am Ende des Jahres, in dem die Ziehung stattgefunden hat. Ein Beispiel: Gewinne aus einer Ziehung im Jahr 2027 verjähren am 31. Dezember 2030. Danach erlischt der Anspruch. Maßgeblich sind jedoch die aktuellen Teilnahmebedingungen der zuständigen Landeslotteriegesellschaft.

 

Häufige Fragen zur Auszahlung von Lottogewinnen (FAQ)

Was passiert, wenn ich die Lotto-Spielquittung verloren habe?

Wurde der Lottoschein in einer Annahmestelle vor Ort abgegeben, ist die Original-Spielquittung der entscheidende Nachweis. Geht sie verloren, ist es schwierig bzw. so gut wie unmöglich, einen Gewinn geltend zu machen. Wurde der Tipp jedoch online abgegeben, lässt sich der Spielauftrag einem Kundenkonto zuordnen: Die Spielquittung geht hier also nicht verloren.

Wie lange dauert die Auszahlung eines Lottogewinns?

Die Dauer hängt von Gewinnhöhe und Auszahlungsweg ab. Kleine Gewinne sind oft schnell verfügbar, größere erst nach Prüfung der Unterlagen.

Ab welchem Betrag wird ein Lottogewinn überwiesen?

Eine bundesweit einheitliche Grenze gibt es nicht. Die Barauszahlungsgrenzen unterscheiden sich je nach Bundesland und zuständiger Landeslotteriegesellschaft.

Was brauche ich, um meinen Lottogewinn auszahlen zu lassen?

Am wichtigsten ist eine gültige Spielquittung.

Was passiert bei einem Lottogewinn über 100.000 Euro?

Ein Lottogewinn über 100.000 Euro wird nicht bar ausgezahlt. Die zuständige Landeslotteriegesellschaft prüft den Gewinn und überweist den Betrag
nach erfolgreicher Prüfung auf das angegebene Bankkonto.

Muss ich einen Lottogewinn versteuern?

Ein Lottogewinn ist in Deutschland grundsätzlich steuerfrei. Werden aus dem Gewinn später Kapitalerträge erzielt, können dafür jedoch Steuern anfallen. Mehr Informationen zum Thema Lottogewinn versteuern.

Wird man angerufen, wenn man im Lotto gewinnt?

Nein, normalerweise nicht. Bei einem Lottoschein aus der Annahmestelle müssen Spielende selbst prüfen, ob sie gewonnen haben. Bei Online-Lotto können Gewinne meist über das Kundenkonto zugeordnet und automatisch gutgeschrieben werden.

Kann ich anonym bleiben, wenn ich im Lotto gewonnen habe?

Ja, in Deutschland kann man frei darüber entscheiden, ob man von einem Lottogewinn erzählt − egal, wie hoch der Gewinn ist. Der europäische Datenschutz ist generell besonders streng und niemand kann dazu gezwungen werden, solche Informationen preiszugeben.

Was ist der größte Fehler, den Lottogewinner begehen?

Ein häufiger Fehler ist, die Original-Spielquittung nicht sicher aufzubewahren oder den Gewinn zu spät geltend zu machen. Bei hohen Gewinnen sollten alle Unterlagen vollständig geprüft und die Auszahlung über die zuständige Landeslotteriegesellschaft abgewickelt werden.

Was sollte man nach einem hohen Lottogewinn beachten?

Am wichtigsten ist: Ruhig bleiben und überlegt vorgehen. Unterstützung bieten zum Beispiel die Beraterinnen und Berater der Landeslotteriegesellschaften – häufig ab etwa 100.000 Euro Gewinnsumme. Ratsam ist außerdem, den Gewinn nicht vorschnell öffentlich zu machen und gut abzuwägen, wem man davon erzählt. Auch größere Entscheidungen, etwa eine Kündigung, sollten nicht überstürzt werden. Ein geregelter Alltag hilft, auf dem Boden zu bleiben. Sinnvoll ist zudem, Wünsche bewusst zu erfüllen, das Geld aber langfristig und verantwortungsvoll anzulegen.

Auszahlung bei Tippgemeinschaft: Worauf muss ich achten?

Wer Tippgemeinschaften gründet, sollte im Vorfeld einen Tippgemeinschaftsvertrag aufsetzen. Darin lässt sich festhalten, wie ein möglicher Gewinn aufgeteilt wird und wer diesen im Gewinnfall abholen darf.

Wichtiger Hinweis
Teilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe unter www.buwei.de. Als lizenzierter Lotterievermittler gelistet. Gewinnwahrscheinlichkeiten: 1:140 Mio. bei LOTTO 6aus49 GK 1, 1:16 Mio. bei LOTTO 6aus49 GK 2, 1:10 Mio. bei Spiel 77 und SUPER6 1:1 Mio.; 1:140 Mio. bei Eurojackpot GK 1, 1:7 Mio. GK 2, 1: 12,6 Mio. bei der Lotterie freiheit+; Chance: 1 zu allen teilnehmenden Losen bei Deutsche Traumhausverlosung

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