Die meist gezogenen Lottozahlen für 6aus49

Die Gleichverteilung lehrt uns, dass bei gleicher Wahrscheinlichkeit sämtliche möglichen Ereignisse auch mit der gleichen Häufigkeit eintreten werden. Wenn wir beispielsweise mit einem normalen Würfel oft genug würfeln, wird jede Zahl von eins bis sechs in etwa gleich oft erscheinen. Bei der Ziehung der Lottozahlen 1 bis 49 besteht für jede Kugel in der ersten Ziehungsrunde die gleiche Wahrscheinlichkeit, aus der Ziehungsmaschine zu rollen, nämlich 1/49. Demzufolge sollte man annehmen können, dass sich auch die Ergebnisse in etwa gleich auf alle Möglichkeiten verteilen. Doch ein Blick auf die meist gezogenen Lottozahlen zeigt, dass es erstaunliche Abweichungen bei den einzelnen Zahlen gibt.

Die häufigsten Lottozahlen aus über 5.000 Ziehungen

Bereits seit 1955 wird die Lotterie 6aus49 gespielt. Zunächst fand die Ziehung nur am Samstag statt, seit 1982 werden auch mittwochs die Lottozahlen gezogen. Insgesamt konnten Lottospieler in Deutschland bereits bei über 5.000 Ziehungen mitfiebern. Bei der Auswertung aller Ziehungen (ohne Superzahl) vom Mittwoch und vom Samstag, stellte sich heraus, dass die meist gezogene Lottozahl die 43 ist, dicht gefolgt von der 26 und der 6. Die Top 5 (Stand 02.01.2016) der häufigsten Lottozahlen wird durch die Nummern 38 und 31 vervollständigt. Im Folgenden sind die Häufigkeiten im Detail aufgeführt:

  • 43: 723-mal gezogen
  • 26: 718-mal gezogen
  • 6: 716-mal gezogen
  • 38: 715-mal gezogen
  • 31: 703-mal gezogen

Am Ende der Liste der häufigen Lottozahlen steht die 13 – sie wurde über 100-mal seltener gezogen als die 43. An vorletzter Stelle ist die 45 zu finden, danach folgen gleichauf die Zahlen 21 und 20. Die 28 schließlich komplettiert die Gruppe „der letzten 5“. Auch hier wieder eine genaue Übersicht der Häufigkeiten:

  • 13: 599-mal gezogen
  • 45: 607-mal gezogen
  • 21: 631-mal gezogen
  • 20: 631-mal gezogen
  • 28: 634-mal gezogen

Häufig gezogene Lottozahlen: Keine Garantie auf Gewinn

Trotz der großen Anzahl an Ziehungen sind die Abweichungen bei den Häufigkeiten recht groß. Aus diesen Daten lässt sich fälschlicherweise schlussfolgern, dass die Wahrscheinlichkeit, einen hohen Lottogewinn einzustreichen, dann am größten ist, wenn man einfach auf die häufigsten Lottozahlen setzt. Schließlich haben sich diese in der Vergangenheit bereits „bewährt“ – was ihre Erfolgschancen bei zukünftigen Ziehungen sehr vielversprechend erscheinen lässt. Eine andere Spielstrategie setzt gerade auf die entgegengesetzte Annahme: Die Zahlen, die bisher am seltensten gezogen wurden, müssten in den folgenden Ziehungen „aufholen“ und demzufolge besonders häufig vorkommen, um die Gesetze der Wahrscheinlichkeit nicht Lügen zu strafen. Immerhin handelt es sich um eine Gleichverteilung, das heißt, alle Zahlen werden in etwa gleich oft gezogen. Bei beiden Annahmen handelt es sich um Fehlschlüsse. Bei jeder Ziehung gilt für alle Zahlen stets die gleiche Wahrscheinlichkeit. Die existierenden Abweichungen von der Gleichverteilung sind völlig normal und die häufig gezogenen Lottozahlen werden sich mit zunehmender Anzahl an Ziehungen weiter den Tiefstwerten angleichen.

Wichtiger Hinweis
Spielteilnehmer müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Glücksspiel kann süchtig machen. Hilfe finden Sie unter www.spielen-mit-verantwortung.de. Gewinnwahrscheinlichkeit: 1:140 Mio. bei Lotto 6 aus 49 GK 1, 1:16 Mio. bei Lotto 6 aus 49 GK 2, 1:10 Mio. bei Spiel 77 und 1:95 Mio. bei EuroJackpot.